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Polnische Wirtschaft


 Allgemeine Informationen

Nach dem Zusammenbruch des Ostblocks und der politischen Wende in Polen standen dem Land große Veränderungen in Gesellschaft und Wirtschaft bevor.

Ziel war es von einer zentral gelenkten Planwirtschaft zu einer freien Marktwirtschaft zu kommen.

Der Wirtschaftswissenschaftler und Politiker Leszek Balcerowicz konnte ein Schuldenmoratorium erreichen, der Grundlage für die Durchführbarkeit von einem gigantischen Reformprogramm in den 1990er Jahren war.

Die Wirtschaft wurde durch ein lange Reihe von Vor- und Freigaben stabilisiert und gegenüber der Welt geöffnet. Das Bankwesen sowie die Geld- und Kreditpolitik wurden reformiert, die Eigentumsverhältnisse wurden umgestaltet, Unternehmen wurden unabhängig vom Staat und der inländische Wettbewerb wurde gestärkt.

Die konsequente Durchführung dieser Wirtschaftspolitik ermöglichte Polen in relativ kurzer Zeit, zu den Ländern mit dem dynamischsten Wirtschaftswachstum in Europa aufzusteigen.

Für alle folgenden Regierungen hatte ein großes Wirtschaftwachstum Priorität. Dies verbessert die Lebensqualität der Polen und ist Grundvoraussetzung für das strategische Ziel der EU-Mitgliedschaft.


 Polens Weg in die Europäische Union

1993 – Die „Kriterien von Kopenhagen“ legen die wichtigsten Bedingungen für einen Beitritt der mitteleuropäischen Länder fest. Demokratie, Marktwirtschaft und schrittweise Einführung von EU-Recht sind Voraussetzung.

1994 – Polen stellt den Antrag auf Mitgliedschaft in der EU.

1997 – Polen beschließt die „nationale Strategie für die Integration mit der EU“.

2002 – Die Beitrittsverhandlungen sind abgeschlossen. Der Europarat beschließt Polen und neun weitere Länder aufzunehmen.

2003 – In einem Referendum sprechen sich 77 Prozent der Polen für eine Mitgliedschaft ihres Landes in der EU aus.

2004 – Polen wird Vollmitglied der Europäischen Union.

2007 – Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk erklärt, er wolle schnellst möglich den Euro in Polen einführen.

2011 - Der polnische Außenminister Radek Sikorski äußert, dass Polen bis 2015/16 den Euro als offizielle Währung einführen kann und möchte, wenn bis dahin bestimmte Reformen umgesetzt würden und die Einführung der Gemeinschaftswährung polnischen Interessen diene.


 Aktuell

Gemessen am Bruttoinlandsprodukt ist Polen 2010 die sechstgrößte Volkswirtschaft in der EU und die zwanziggrößte in der Welt.

Polen hat eine niedrige Inflation und eine stabile Währung.

Außenwirtschaftlich ist der größte Handelspartner Deutschland. Andere wichtige Handelspartner sind Italien, Frankreich, Großbritannien, die Tschechische Republik und außerhalb Europas die USA und China. Exportiert werden vor allem Maschinen, Erzeugnisse der chemischen Industrie, Fahrzeuge, Nahrungsmittel und Kupfer. Zu den Importgütern gehören Rohöl, Maschinen, Fahrzeuge und Nahrungsmittel. Einen aufstrebenden Wirtschaftszweig und wichtige Devisenquelle stellt der Tourismus dar.


 Links im Internet zur Wirtschaft in Polen

 Wirtschaft Polen - Polnische Botschaft Berlin, Wirtschafts- und Handelsabteilung




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